English version a bit further below
Bernhard und Ich hatten mal kurz den träumerischen Gedanken von Bam, Iran nach Quetta, Pakistan in einem Tag zu fahren – 1200km. Wir schafften es ned mal über die Grenze – 300km, wir hatten konstanten Escort Service. Escort Service sind das nicht hübsche Frauen welche einem zu einem Business Meeting begleiten?
Dieser Escort Service war nicht im entferntesten weiblich und meist gut bewaffnet. Nicht das Frauen keine Waffen hätten, aber so nen Gewehr ist schon recht offensichtlich.
Ein Motorrad mit zwei Polizisten, einer mit Maschinengewehr, holte uns am morgen vom Hotel ab. Wir fuhren ne kurze Strecke und dann begann das warten. Zuerst mal auf ein paar Chinesen. Zusammen fuhren wir dan weiter für ne kurze Zeit. Die Escorts wechselten häufig, 10 mal an diesem Tag. Jedesmal warten, einmal warteten wir über 2 Stunden.
Und einfach fahren ist auch ned möglich, die nehmen dir deinen Pass und du kriegst den nicht wieder, auch ned während der Fahrt, damit du immer schön Beifuss Gassi gehst.
Als es langsam Abend wurde wussten wir das wir die Grenze nie zur Rechten Zeit erreichen würden, so mussten wir in der ersten Stadt in grenznähe übernachten. Zahedan, nicht wirklich was sehenswertes.
Nach dem verhalten der iraner Polizei und des Militärs hab ich eher das Gefühl man ist da nicht wirklich in Gefahr, die wollen mehr das man in dem Gebiet nicht frei rumläuft.
Leider gab das arschige Ich Chef du nix verhalten der Behörden dem Iranaufenthalt nen wenig ein säuerlichen Geschmack im Abgang, hielt zum Glück ned lange an.
Am nächsten Morgen hatten wir nur noch 6 Escort wechsel und wir erreichten die Grenze noch vor 12.
Wir traffen zwei Engländer im Customs Office, die warteten schon seit 6 Uhr da. Aber soweit kams mit uns ned. Nach ca. 10 min hatten wir die Stempel und durften gehn. Da machten zwei Augen. Es scheint als wäre ein Österreicher und Schweizer Nummernschild immernoch von Vorteil. ENDLICH PAKISTAN!
Der Iran Border war üblich, nen paar karge Beton Gebäude. Als wir den verlassen durften sahen wir einen zu freundlichen Typen, in schrägen Klamotten, welcher uns zuwinkte. Und entschieden uns diesen zu umfahren. Wir vermuteten dass nach ein paar 100m Niemandsland mal nen Zaun und Grenze kommen würde, sahen nur ein paar Lehmhütten.
Der Typ war trotz allem nen offizieller und die Pakistani Police Office der Grenze bestand aus ein paar Lehmhütten. Wir suchten ne weile das Customs Office, aber da war nirgends ein Zaun oder Stacheldraht. Schon da kann man sehen dass Pakistan ein viel ärmeres Land ist als Iran. Aber die Offiziellen in ihren schrägen Kleidern waren sehr viel freundlicher als ihre Iranischen Kollegen.
Wir konnten weiter und fuhren direkt in ne Wüste wie sie sich in Gedanken oder Träumen vorstellt. Wunderschöne Dünen, ein konstanter Wind der Sand über die Strasse zieht. Fast keinen Verkehr. Klar ist dies der eher gefährliche Part entlang der Afghanischen Grenze, jedoch mussten wir dennoch ein paar Stops machen um Photos zu schiessen.
Aber wir hatten noch eine eher weite Strecke vor uns und folglich waren die Stops eher kurz. Mit dem bisschen Geld was wir an der Grenze von Rial zu Rupees gewechselt haben füllte ich meinen Tank nochmals ein wenig. Ich wusste das es knapp werden würde um bis nach Dalbandin, einer kleinen Stadt mit Unterkunft zu kommen.
Es war Nacht als wir ankamen, und in diesen Ländern bevorzugt man nicht in der Nacht zu fahren. Da gibts Polizei Checkpoints welche unbeleuchtet sind und so schöne Draht sperren haben, wenn du da reinrauschst, na dann gut Nacht.
Wir fanden unser Hotel direkt und ohne Umwege, fuhren die Motorräder hinter das Gebäude und zwei Meter hinter der Mauer hielt mein Motorrad endgültig, keinen Tropfen Sprit mehr. Zwei Lange Tage und mehr werden folgen.

Am Morgen danach beschloss ich in dem Städtchen mal nach ner Geld Wechselmöglichkeit zu suchen oder möglicherweise nach nem Automaten. Ich lief durch die Strasse und war echt platt. Alles lebendig total asien. Alles in bewegung, schreiende Leute Kinder, alles wurde feil geboten, rohes Fleisch, Früchte, die Gerüche – einfach heftig. Aber ich lies die Kamera im Hotel :(
Mir viel ein Polizist auf welcher ned so erfreut auf mich wirkte. Ich kriegte nen Pakistani Chai mit Milch offeriert und spazierte nachher zurück zum Hotel. Als uns der Hotelmanager zu einem Platz brachte bei welchem wir Geld wechseln konnte, tauchte der selbe Polizist mit zwei weiteren bewaffneten Kollegen auf. Der Hotelmanager kriegte folgend recht was auf die Kappe. Scheinbar darf er uns ned frei in dem Kaff spazieren gehn lassen. Was der Typ uns so erzählte wurde vor 6 Monaten jemand entführt.
So hatten wir wiedermal nen weiteren bewaffneten Kollegen, zwar sind sie super freundlich und würden auch ne sightseeing tour mitmachen aber dennoch bevorzugten wir weiter zu reisen.
(sunset in the desert, it’s hard to catch the real bauty of it in a picture)
Pakistan, gefährlich? Ja sicher, aber was ist nicht gefährlich. Es gab wohl schon in jeder grösseren Stadt Bombenanschläge und manchmal werden Leute entführt. So viele Reisende kommen hier durch, wenn es dich trifft, dann triffts dich. Ich hab Tehran mit dem Motorrad überlebt und ich glaub die wahrscheinlichkeit is höher sicher nach Indien zu kommen. Die Leute und auch die Polizisten sind super freundlich in diesem Lande und alleine das macht es schon wert es zu besuchen. Und die Berge im Norden hab ich noch ned mal gsehn :)
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Bernhard and I had a dreamlike thought once of riding the whole way from Bam, Iran to Quetta, Pakistan in one Day – 1200 km. On the first day we didn’t even get over the border, less than 300km. We had frequent escort service, I once thought that a escort service is usually a beautiful woman who is your accompany to a business event. But those escort services were no woman at all and usually heavy armed.
First a Motorbike, with a Policeguy with a machine gun in the back picked us up at the hotel. Then we drove to a hotel were we waited for some Chinese people. And together with them we had we had a short ride. The escorts changed often, 10 times this day. Always with waiting included, once over 2 hours.
And you can do nothing against it, they take your passport and don’t give it back, not even during the escort. So behave!
As the evening came near it was clear that we would not get over the border. So we had to stop and spend the night in the city Zahedan, nothing worth to see.
The next was a bit more smooth, the escorts changed only 6 times but we were able to reach the border before noon.
The scene at the border was quite funny, we met a group with a bus who was already waiting at the iran border since 6 o’clock in the morning. We got there and after 10 min we had our stamps and were allowed to leave, maybe a swiss and austrian numberplate are still better than a uk one. The border of Iran was looking like a usual border and when we were allowed to leave we saw some raw dirt huts and a too friendly guy who was waving at us. We decided to doge this guy in these strange clothes, because this, in no way, could be an official. We were wrong, the Pakistan border consists only of small huts, for the customs office to get the stamps for our bikes we had to drive while, nowhere a fence or something like it. Already there you could see that it is much a poorer country than Iran. But the officials with their weird nice clothes were much more friendly than the ones in Iran.
We were able to move on and drove straight into a desert which was looking like you usually would imagine it if you think/dream of desert. Beautiful dunes, a constant wind blows sand over the street. Almost no traffic. Sure it is the dangerous part, along the Afghan border, but we just had to stop some time to take some pictures it was amazing.
We had a quite a way to drive and couldn’t stop for too long. With the littlebit of money we changed at the border I filled up the tank but I knew it would be tight for me to get to Dalbandin. The small city were we intended to spend the night. It was night when we arrived, luckily we found our hotel straight away, we drove our vehicles in to the back of the hotel and two meters inside of the fence my bike stopped for good, no drop of gasoline left. Two long days done and others were following.
Morning after I decided to check out this town and look for a place to exchange money or maybe even an atm. I walked through the streets and was quite overwhelmed. Extremely lively and totally asian like. Everything moving, screaming, slicing animals, selling fruits, the smells, it’s hard to write down those impressions. But I left the camera in the hotel.
I found banks but they don’t change money. I saw one policeguy looking not so happy at me. I got an offer for a Pakistani Chai with milk and after that I went back to the hotel.
When the hotel manager brought us to a place where we could change money the policeguy came with two other armed guys. And the hotel manager got some problems, he would not have been allowed to let us walk free on the streets. Of what we heard a guy was kidnapped 6 month ago in this city.
So we got an armed shadow again, even though the shadows are really friendly and would even go for a sightseeing tour with you, we preferred to leave.
Pakistan, yes it is maybe dangerous, but what is not. There were bomb attacks in the major cities and sometimes people get kidnapped. So many travelers are going through this country, if it hits you, it hits you. I survived riding in Tehran and the odds are good that I get to India as well. The people and even the police guys are really friendly in this country and I think that makes it’s visit worthwhile and I haven’t even seen the mountains yet.



It’s good to have your news and nice to look at some pictures. Take care.
∼ Margrit
October 6, 2009