English version a bit further below,….

Linksverkehr, ich musste mich daran gewöhnen, aber es war nicht schwierig. Ich glaub sogar das ich ned schlecht drin bin, ich hab in der Schweiz sogar einen Eintrag das ich fähig bin auf der rechten Seite zu überholen. Dieser Eintrag kostete mich 1500.- und mein Führerschein war entzogen für einige Monate.
Das grössere Problem als der Linksverkehr sind die Spiegel. Der in der Schweiz notwendige linke Spiegel is hier weniger wichtig. Mein ehemals rechter Spiegel glänzt nun irgendwo in der Wüste vor sich hin.

Düesi, ein Österreicher welchen ich Trabzon kennengelernt habe schrieb mir ausführlich von den Problemen die Sie hatten um von Quetta nach Multan zu kommen. Einspurige Strasse grösstenteils und 60 km wirklich übler Zustand, Sand und Stein. Sie durften nirgends übernachten, und wurden von der Polizei immer weitergetrieben, sie fuhren durch bis um 5 Uhr früh. Er empfahl mir den südlichen Weg zu nehmen, aber dieser ist über Doppelt so weit. Bernhard und ich waren der Meinung das wir diese Erfahrung selber auch noch machen müssen.

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Bernhard erzählte mir von einer Diskussion mit einem Freund welcher in einem Tropischen Institut arbeitet. Er wollte von ihm wissen wie riskant die Schlangen wären und was er im Falle eines Bisses tun sollte. Was sein Freund ihm erklärte passt so perfekt auch auf mich, er erklärte ihm folgendes:
Das grösste Riskiko welches du auf deiner Reise hast ist der Unfall
Das zweite mögliche Risiko, was des öfteren Leuten auf einer Motorrad Reise passieren kann ist der Unfall
Das dritte Risiko ist mit Sicherheit – der Unfall

Diese Statistik passte perfekt, einmal mehr. Auf einer dieser einspurigen Strasse welche Doppelspurig befahren wird, hatte ich zu wenig Abstand zu Bernhard und dem nächsten Fahrzeug. Plötzlich bremste das Auto vor uns. Und sandige Strassen erhöhen den Bremsweg imens. Ich küsste mal wieder den Boden, zumindest nichts anderes. Nur ein paar Kratzer mehr. Ich hatte mal wieder Glück.
Düesi hatte weniger Glück, bei einem ebenfalls kleinen Unfall brach er sich den Fuss an zwei Orten – Reise zu ende, Flug nach Hause.

Wieso zwei Spuren wenn man auch eine Spur Doppelspurig befahren kann? Da es für nen Motorrad und noch mehr für nen Chopper nen wenig Mühsam ist auf den Dreck neben der Strasse auszuweichen versucht man natürlich drauf zu bleiben, auch wenn einer entgegen kommt. Da fragt man sich jedesmal, wird es reichen? Man fährt so weit Links wie möglich und hofft das der andere das gleiche macht. Nur manchmal ist das dem anderen so ziemlich egal. Oder er zieht sogar auf die andere Seite weil er grad so erfreut ist schräge Leute mit fetten Motorrädern zu sehn. Und falls der Entgegenkommende gerade selber ausgewichen ist, lenkt er stark ein und das immer mit Geschwindigkeit um auf die Strasse zurück zu kommen. D.h. Sie kommen mit Speed in deine Richtung geschossen, aber wo liegt das Problem du bist nur ein Motorrad, es hat ja Platz! ;)

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Die 60km mehr oder weniger offroad, durch Sand und Stein, konnte ich mit meinem Motorrad bewältigen. Es brauchte ein wenig Ausdauer, aber man tut ja sonst nix. Öfters mal trafen wir wieder auf einen dieser Police checkpoints. Die stellen immer die selben Fragen, aber Sie sind freundlich und geben uns manchmal Wasser oder Tee.
Als es langsam dunkel wurde auf unserer Fahrt beschlossen wir irgendwo zu campen. Wir wussten das, falls wir nochmals auf einen Police Checkpoint treffen würden, die uns wie Duesi zwingen würden bis am Morgen durchzufahren.
Draussen zu schlafen war unserer Ansicht nach weniger gefährlich als auf diesen Strassen in der Nacht unterwegs zu sein, auch wenn unser Rastplatz in der Nähe von der Afghanischen Grenze war. Wir versteckten unsere Bikes zwischen den Büschen und konnten von der Strasse nicht gesehen werden.
Die einzigen Leute weit und breit waren Nomaden welche wir in der Ferne sehen konnten.
In der Nacht fanden wir heraus das gleich neben unserem Schlafplatz ein Wanderweg durchführte, wir sahen das Licht von Taschenlampen und hörten Stimmen wurden aber in Ruhe gelassen.
Am nächsten Morgen ging es weiter und nach ein paar Kilometern kamen wir zum nächsten Polizeistützpunkt. Die netten Herren in dem amüsanten Zirkuskostüm der Balochestan Polizei fragten uns die üblichen Fragen. Bei der Frage wo wir denn letzte Nacht geschlafen hätten wiederholte Bernhard nur die Ortschaft welche der Polizist vorschlug und gegessen war das Thema.

Wir kamen recht einfach nach Multan. Hardcore Umstellung von der trockenen Wüste zur einer tropischen Luft mit enormer Luftfeuchtigkeit. Mein Zustand verschlechterte sich zu schnell, Atemprobleme und Schwindel, ich hatte Mühe mich aufrecht zu halten.
Als wir im Hotel ankamen war ich total fertig. Und eine der schlimmsten Nächte die ich bisher hatte folgte. Sobald ich Wasser trank musste ich umgehend zur Toilette, es ging direkt durch. Manchmal hatte die Toilette ned mal Zeit den Wassertank wieder aufzufüllen. Ich brauchte eine ganze Rolle Toilettenpapier in dieser Nacht.
Dank mir mussten wir ganze drei Nächte in diesem eher teurem Hotel verbringen. Ich wusste Bernhard wäre weitergereist ohne mich, aber er blieb. Thanks my friend!
Hätte es ned gestoppt, hätte ich wohl nen Tag später ne Infusion gebraucht.
In diesem Ländern dem Körper kein Wasser zuführen zu können wirkt sich sehr schnell sehr übel aus. Mitte des nächsten Tages war ich dann wieder fähig Tee zu löffeln.

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Traffic on the left side, had to get used to it, but it ain’t hard. But I’m kinda good at it, I even got a record to prove that I am able to overtake on the right side. I got this record in Switzerland by the police and it cost me a fee about 1500 Dollars and my driving licence for a few month.
A bigger problem is, on the motorbike you have to have one mirror at least in Switzerland. I lost my other one and as usual, I lost the wrong one.

Duesi, another friend from Austria I met in Trabzon wrote me of the problems they had between Quetta and Multan. Most of the road was only in the size of one line and 60 km of it would be sand and stony and that they were not allowed to stay somewhere, they had to drive the night through. He strongly recommended me the way over the south which is over the double length. Well, Bernhard and I were the opinion that we had to check out this by ourself.
Bernhard told me about a discussion he had with a friend who works in a tropic institute. He wanted to know how risky the snakes are and what he should do if he got bitten. What his friend told him fits for me perfectly as well:
First risk you have in these countries are: An accident
Than the second risk you might have is: An accident
The third risk, would be for sure the accident
And then, for a long time comes nothing.

And this statistic fitted perfectly, once more. On one of those road where you have only space for one car, too less distance to Bernhard and the car in front of us went into the brakes suddenly. And sandy streets, I can tell you, are increasing the way of breaking extremly. I didn’t hit something except the ground. Got only a few scratches. Lucky me, as usual.

Why two lines for the traffic when one line is working as well? For a motorbike and even more for a small Chopper it is a bit annoying to ride in the dirt next to the road than on the road. Therefor you try to stay on it, even when there is traffic in the opposite direction. In such Situations you just think, will the space be enough? You try to stay as much on the left side as possible and is hopping that the other one is doing the same.
But more often then seldom the other one gives a shit about it. Or he even thinks what nice weird motorbikes and is heading in your direction.
And if a vehicle just doged another, just with speed back on the road. And there he comes flying in your direction, but you are only a bike there is enough space!
maybe.

The 60km more or less offroad, was possible, even though it took a bit of endurance. Quite often on the way you have Police checkpoints. They always asking the same question. But they are friendly and they even give you tea or water sometimes. It was getting dark and we knew that they would not let us ride without escort and they would hook us up with those Balochestan police people, in their nice circus like dresses. We decided to sleep outdoors would be less risky than ride those streets in the night, even though it was near the Afghan border. We found a place where we could not be seen from the street. And the only people we saw were some nomads in the distance.
During the night we found out that there was a hiking road nearby our camp. We heard people saw some flashlights, but the bikes were placed behind bushes and we were left alone. It was a damn good place, because a few km more and we came across the next police checkpoint.
We got quite easy to Multan. Except that I had big problems with breathing and felt like shit. From the dry desert into the thick air with high humidity.
By the time we arrived in the hotel I was done. And one of the worst nights I ever had was following. Whatever water I drank it went straight through. Sometimes, the toilet flush didn’t even had time to fill up again until another use. I used a whole new roll of toilet paper this night. We spent three nights in this more expensive hotel, mid-range. I knew Bernhard would have preferred to travel ahead, but he stayed. Thank you my friend! If it would not have stopped I really would have had a problem. Not able to give liquid to the body in these countries, you can’t keep that up for a long time.

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